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ZERFALL

by Eat the Bitch

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1.
Schau nicht weg! Fronten verhärtet, der Hass wird geballt Häuser verbrennen, niemand stoppt die Gewalt Schreiende Menschen laufen davon Versuchen ihr bestes um zu entkommen Ein Blitzgewitter aus schrecklichen Bildern Flackert täglich vor unseren Augen auf Wir sehen es, doch gehandelt wird nicht Durch Nichtstun nehmen wir es in Kauf Ewig Schweigen führt zu nichts, wenn du es wirklich ändern willst Wer stumm bleibt und schweigt verdrängt innerlich, dass man damit den Falschen hilft Schau nicht weg! Mach deinen Mund auf und schrei! Wenn wir laut genug sind, sind sie nicht mehr alleine Es ist kurz vor 12, bald ist es vorbei Fraglich bleibt, wer wird es sein So viele Chancen die Welt zu zerstören Du schaltest aus, willst es nicht hören Wenn Regierungen wegschauen, Lobbys treu ergeben Ihre Hände falten und sich demütig geben Mord und Korruption für uns schön reden Und keinen Finger krümmen, um was zu bewegen Ewig Schweigen führt zu nichts, wenn du es wirklich ändern willst Wer stumm bleibt und schweigt verdrängt innerlich, dass man damit den Falschen hilft Schau nicht weg! Mach deinen Mund auf und schrei! Wenn wir laut genug sind, sind sie nicht mehr alleine Es ist nicht weit weg und es betrifft auch dich Es ist nicht weit weg und es betrifft auch dich
2.
Nazideutschland 2.0 Es ist ‘ne Krankheit, ein Virus, es verbreitet sich So viele Menschen sind davon infiziert Mit Schaum vorm Mund schrein’ sie, man versteht sie nicht Hass vernebelt ihre Sicht Sie haben Angst, sie haben Wut und wissen nicht wohin damit Es hilft nichts, sie sind resistent Die Diagnosen sind eindeutig und halten es fest: Menschlichkeit ist ihnen fremd Nazideutschland 2.0, mit deinen dämlichen Parolen Verpiss dich! Nazideutschland 2.0, mit deinen dämlichen Parolen Verrecke! Nicht verstanden, das jede*r einmalig ist Es keine Grenzen auf der Welt benötigt Niemand besser oder schlechter ist, Und es gut ist, wenn ein Mensch den andren liebt. Ein Geschwür am Körper der Diversität Welches sich von Angst und Wut ernährt, Das aus alternativen Fakten entsteht, Und mit giftigen Wörtern seine Netze webt. Nazideutschland 2.0, mit deinen dämlichen Parolen Verpiss dich! Nazideutschland 2.0, mit deinen dämlichen Parolen Verrecke! Endlich wieder stolz sein, endlich wieder deutsch sein Endlich die Geschichte in den Keller stellen Endlich wieder frei sein, vom Gehirn befreit sein Davon kannst du dann deinen Kindern erzählen.
3.
Krank vor Angst Verblendung Lügenmärchen Machtmissbrauch Hass und Ignoranz Ängste schüren - Fäden ziehen Krieg anzetteln - Nichts mehr spüren Du bist Trump vor Angst Und wir sind krank vor Angst Verleugnung Feindbilder Fehl am Platz Gier und Arroganz Strafen begehen - Nicht grade stehen Ohne Sinn weiterziehen Du bist Trump vor Angst Und wir sind krank vor Angst
4.
Niemals genug Bist du wirtschaftlich nicht verwertbar, ja, dann bist du auch nichts wert, nur wer Rendite einfährt, wird mit Lob entehrt Arbeite härter als die anderen, denn du bist nicht unersetzlich Und wenn’s nicht schneller geht, ja dann feuert man dich Jeder kriegt das, was er verdient und wenn du nichts tust, ist das nichts Und wenn das nicht zum Leben reicht, ja dann ärgre dich nicht Jeder ist seines Glückes Schmied, das hat man dir doch beigebracht Und du bist selber Schuld, wenn du es halt nicht schaffst! Sagt man dir SPRING! Fragst du „wie hoch?“ Oder „wie weit?“ Nur nicht „warum?“ In unserer Welt hat nur das einen Wert, was Kapital vermehrt Es geht um Import, Export, alles soll florieren und da kann es durchaus auch mal passieren dass viele Leute zu wenig verdienen, um beim Billigdiscounter noch Essen zu kriegen sie zerfressen sich innerlich, verfaulen im Dickicht ihr Name wird vergessen sein, die Lorbeeren streicht wer anders ein Es geht nur um Wachstum, doch wo wachsen wir hin? Ich hörte über Wolken wird die Luft zu dünn Wovon sollen wir leben, wenn wir alles zerstören Ich sträube mich, will nicht dazu gehören Es geht weiter weiter, wir fliegen aus der Bahn, Können nicht aufhören: Gefangene im Wahn Wir ersticken an unserer eigenen Gier, Vollgefressen, doch wir werden verlieren Sagt man dir SPRING! Fragst du „wie hoch?“ Oder „wie weit?“ Nur nicht „warum?“ In unserer Welt hat nur das einen Wert, was Kapital vermehrt Wird mir die Luft zu dünn, quetsche ich sie aus dir heraus Ich nehme mir dein Geld und schmeiß es zum Fenster raus Es wird niemals genug sein, wir wachsen ohne Halt Leichen säumen unseren Weg, wurden Opfer der Gewalt
5.
Untergehen 02:23
Untergehen Wie viele Menschen müssen auf die Straßen gehen, um euch zum Umdenken zu zwingen? In eurem Interesse ist es nicht, nur Profite fallen ins Gewicht Allen Menschen gleiche Rechte zugestehen ist für euch absurd, doch ihr werdet untergehen Untergehen Die Zeit ist lange schon erreicht, die Geduld die sich dem Ende neigt Unsere Körper, Gefühle, unser Geist, gehören uns alleine, niemand der sie uns entreißt Uns entreißt Ihr werdet untergehen Untergehen Nur auf den eigenen Vorteil bedacht, habt ihr euch diese Welt zurechtgemacht Doch es reicht! Seht raus: Menschen wehren sich, befreien sich aus den Ketten und sammeln sich Die Wellen werden kommen, Wogen glätten sich nicht, doch dann ist es zu spät Und ihr werdet untergehen Untergehen
6.
Augen auf und durch Augen auf und durch die Zeit der Illusion und Ignoranz Augen auf und durch das Feuer einer alten Arroganz Augen auf und gegen alles, gegen jedes Selbstvertrauen auf dass wir uns irgendwann den Grundstein einer neuen Welt erbauen. Augen auf und durch Augen auf und Ignorieren und akzeptieren das wir verlieren! Im Gleichschritt Richtung Abgrund, die weite Ferne anvisieren, Augen auf und wissentlich, die Zukunft dieser Welt riskieren. Vergessen sind die Schreie, die kann heute keiner hören! Vergessen ist der Traum, in dem die Zukunft uns gehört! Vergessen sind die Toten und die Kriege! Und ihr schreibt lieber wieder Lieder über Liebe! Wenn die Zeit uns weiter wegrennt Und uns unsere Ziele fehlen Wenn die Krise das Programm ist, das wir immer wieder wählen Wenn wir langsam jede Lüge als Gewohnheit akzeptieren Und Selbstverständlichkeiten ohne es zu merken aussortieren Augen auf und durch Augen auf und fantasieren Sich woandershin katapultieren Im Gleichschritt Richtung Abgrund, die weite Ferne anvisieren, Augen auf und wissentlich, die Zukunft dieser Welt riskieren. Vergessen sind die Schreie, die kann heute keiner hören! Vergessen ist der Traum, in dem die Zukunft uns gehört! Vergessen sind die Toten und die Kriege! Und ihr schreibt lieber wieder Lieder über Liebe! Dann macht die Augen auf und durch! Wir werden nicht mehr weiter fliehen Und uns der Verantwortung entziehen!
7.
Kein Recht 03:18
Kein Recht Wieder einmal fühle ich, wie der Hass in meinen Kopf einbricht, weil ich kein Verständnis finden will, wenn Bullen auf Kinder einprügeln, wie der Staat über Menschenleben entscheidet, und ihnen ein friedliches Leben verweigert, Familien in fremde Länder schickt, wo Krieg herrscht und keine*r sicher ist Warum, warum, warum auf einmal fort? Ihr nennt es legal, ich nenn es Mord Ihr nehmt es hin, dass sie dort krepieren, weil Verrückte mit ihrem Leben spielen Sich selbst in die Luft sprengen, damit Menschen sterben, wegen falscher Vorstellungen und falscher Versprechen, weil sie selbst das Gehirn gewaschen bekamen und nun töten sie in fremden Namen Niemand - darf sich das Recht aneignen, Niemand! - über anderes Leben zu entscheiden. Niemals, niemals! - Hört endlich auf! Ihr tötet auch! Die Meute, sie schreit auf den Straßen, fordert Abschiebungen, härtere Strafen, die anderen sitzen in ihren Villen, etwas zu teilen käme ihnen nie in Sinn Hauptsache einem selbst geht’s gut, - scheiß Egoismus, mich packt die Wut wie kann man etwas verteidigen wollen, was darauf aufbaut, andere auszubeuten? Niemand - darf sich das Recht aneignen, Niemand! - über anderes Leben zu entscheiden. Niemals, niemals! - Hört endlich auf! Ihr tötet auch! Gibst du Verrückten Waffen in die Hand Nimmst du Dörfern das Wasser weg Schickst du Menschen in ein Kriegsland Dann ist das Mord, dann ist das Mord!
8.
Fighter 02:43
Fighter There are so many things in life, that make you bust inside There are so many people, from who you wanna hide Ignorance is everywhere, the anger is acceppted But I don’t wanna shut my mouth, this is not my way to live I am a fucking fighter I am a goddam fighter I am a fucking fighter I am a goddam fighter I am a fucking... I am a fighter, bitch! Dead eyes walking through the city, watching but realize nothing I really wanna wake em up, punch them in their faces Emptyness is everywhere, the routine is accepted No, I don’t wanna shut my mouth, this is not who I am I am a fucking fighter I am a goddam fighter I am a fucking fighter I am a goddam fighter I am a fucking... I am a fighter, bitch! You lost all your interests While I’m still fighting You’re giving up, capitulate But I am not giving in! I am no tiny butterfly and I need no protection
9.
Vorbei 03:56
Vorbei Vorbei, vorbei, vorbei es ist nie vorbei Idiotie, Egomanie Es ist nie vorbei Es hört niemals auf Ein Sprung über die Klippe, ein Blick in den Abgrund Irgendwo falsch abgebogen, hier ist keine*r gesund Verzweifelte Taten, nichts ergibt einen Sinn Ohne nachzufragen machst du weiter und weiter und weiter... Aus Fehlern nichts gelernt Geschichte wiederholt sich Wenn Säbelrasseln zur Stille führt, weil es allen hier die Luft abschnürt Kein Ende naht, Wiederholungstat Bis zum jüngsten Gericht, doch wir verstehen es nicht Und es geht weiter und weiter und weiter... Aus Fehlern nichts gelernt Geschichte wiederholt sich Vorbei, vorbei, vorbei es ist nie vorbei Es hört niemals auf

credits

released June 9, 2022

Schlagzeug & Bass Spur aufgenommen von Fabian im Sunsetter Studio, Bremen.
Gitarre & Gesang im Proberaum von "Dystyches", Hamburg.

Gemischt & Gemastert von Rolf, Anarchy Construct Recording. anarchyconstruct.com

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all rights reserved

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about

Eat the Bitch Hamburg, Germany

HC-Punk from Hamburg/Germany


Members:
Voc: Jona
Git: Tim
Bass: Micha
Drums: Linda

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